Chronik - Kloster Neresheim

Architektur

Die 1750 begonnene Neresheimer Kirche stellt den Höhepunkt des Schaffens von Balthasar Neumann dar. Nach seinem Tod 1753 wurde sein Plan nur mit manchen Änderungen und Abstrichen ausgeführt.

 

Neumann wählte die Grundriss-form des lateinischen Kreuzes. Darüber wölben sich sieben Kuppeln. Die von vier freistehenden Säulenpaaren getragene Hauptkuppel misst in der Längsrichtung 24 m, in der Breite 20 m. Sie schwingt sich in eine Höhe von 32 m auf. Die Kirche misst in ganzer Länge 83 m und in der Breite des Querschiffes 35 m. Neumann verband hier Zentralbau und Längsbau zu einer klaren und bewegten Harmonie.

 

 

Malerei

Martin Knoller schuf von 1770 bis 1775 die Fresken für die sieben Kuppeln der Abteikirche.

 

Die Themen der Bilder beziehen sich direkt auf die Bibel: die Darstellung Jesu im Tempel, der zwölfjährige Jesus im Tempel, die Taufe Jesu im Jordan, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, die Auferstehung Jesu und die Anbetung Gottes durch die Heiligen des Himmels. In allen Bildern ist Christus die Mitte.

 

Martin Knollers Fresken bestechen durch die klare Komposition, die geniale Perspektivmalerei, die feine Zeichnung und die leuchtenden Farben.

 

 

 

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